KJM: KJM geht gegen unzulässige Internetangebote vor

jugendschutz.net

Bei einem Großteil der pornographischen Internetangebote sind die Zugangshürden derzeit so niedrig, dass auch Kinder und Jugendliche diese leicht umgehen können. Täglich finden massive Verstöße gegen den seit 01.04.03 gültigen JMStV statt. Der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring kündigt deshalb aufsichtsrechtliche Schritte der KJM auch gegen Anbieter an, die einfache Pornographie mit unzureichenden Schutzvorkehrungen verbreiten: „Dies betrifft insbesondere Angebote, zu denen der Zugang über die alleinige anonyme Eingabe von Personalausweisnummern ermöglicht wird.“ Diese Form einer vermeintlichen Volljährigkeitsprüfung stellt nach Auffassung der KJM keinen geeigneten Altersschutz dar, da einfache Umgehungsmöglichkeiten gegeben sind.