merkur.de: Suchmaschine Google wird Medienpolitikern zu mächtig

jugendschutz.net

Die Suchmaschine Google wird Medienpolitikern zu mächtig. Deshalb fahnden sie nach einer Alternative. Die könnte öffentlich finanziert sein. Heute schon gegoogelt? Fast 80 Prozent der Internetnutzer antworten mit Ja. Politiker und Landesmedienanstalten wiegen nun besorgt die Häupter. Entsteht da eine unsichtbare Definitions- und Meinungsmacht?
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Für den Jugendschutz im Internet sind die Landesmedienanstalten zusammen mit der vor einem Jahr eingerichteten Kommission für den Jugendmedienschutz inzwischen zuständig. Sie betreiben gerade die erste Welle von Verfahren wegen Verstößen gegen den Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Dass die Suchmaschinen nolens volens nicht nur den Weg zu den Schätzen im Netz, sondern auch zu pornografischen oder anderen vom Gesetzgeber für Jugendliche als nicht zuträglich erachteten Seiten weisen, das ist ihnen ein Dorn im Auge.
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Ob die Jugendmedienschutz-Wächter künftig den Suchmaschinen rechtsgültig vorschreiben können, was sie nicht listen dürfen, das lässt die lfm jetzt in einem Gutachten des Hamburger Hans-Bredow-Instituts untersuchen.

  • siehe dazu die Pressemitteilung: Google sperrt Nazi-Website