heise: Polizei will stärker mit Providern gegen Kinderpornografie vorgehen

jugendschutz.net

Mit der wachsenden Nutzung des Internet steigt auch die Zahl der Fälle von Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie. Landespolizeipräsident Erwin Hetger sagte heute in Stuttgart, zwischen den Jahren 2000 und 2003 habe sich die Zahl dieser Straftaten in Baden-Württemberg von 297 auf 348 erhöht. Im gleichen Zeitraum nahm auch die Zahl der Tatverdächtigen von 264 auf 319 zu.
Hetger kündigte an, die Internetdienst-Anbieter und die Polizei würden künftig noch stärker zusammenarbeiten. Eine gemeinsame Aktion mit Providern wie AOL, MSN oder T-Online, dazu kommen Internet-Angebote wie Spiegel online und Focus online, soll über Kinderpornografie informieren, Tipps zu Vorbeugung geben und die Medien zur Mithilfe aufrufen. So soll "der abscheuliche Missbrauch von unschuldigen Kindern auf eine noch konsequentere Ächtung in der gesamten Gesellschaft" stoßen, erklärte Hetger.