internet.com: 'Ego-Shooter' und 'Baller-Spiele' in der Kritik

jugendschutz.net

Gewalttaten von Jugendlichen wie in Erfurt oder Freising, bei denen Schüler auf andere Menschen schossen, verlangen nach Erklärungen. Schnell stehen dann Medienkonsum und vor allem brutale Videospiele als vermeintliche Auslöser im Zentrum der Diskussion. Doch monokausale Begründungen greifen oft zu kurz, urteilten die Teilnehmer eines Forums auf den Medientagen München. Strenge gesetzliche Regelungen würden da wenig helfen, waren sich die Experten einig, vielmehr stehe die Gesellschaft - also Familien, Schule oder Programmierer - in der Pflicht, auf das Angebot von Spielen mit hohem Gewaltanteil zu reagieren.