Kölner Stadt-Anzeiger: Rechtsradikales Liedgut über das Internet verbreitet: 2400 Euro Geldstrafe

jugendschutz.net

Das Internet als Medium der weltweiten Verbreitung von Informationen wird immer wieder auch missbraucht - so auch von einem jungen Leverkusener, der sich am Freitag vor dem Amtsgericht verantworten musste. Der arbeitslose Wiesdorfer hatte sich, wie er von Beginn an eingestand, gleich zweier Taten schuldig gemacht: Im Februar diesen Jahres hatte er gut zweieinhalb Wochen lang auf einer eigenen Homepage Klingeltöne mit einschlägigen Titeln wie ?Hitler-Jugend? oder ?SA marschiert? zum Herunterladen im Netz angeboten. In der Zeit von Januar bis April hatte er anderen Nutzern darüber hinaus in einer Internet-Tauschbörse zahlreiche verbotene Lieder mit zum Teil rechtsradikalem Inhalt zur Verfügung gestellt, wobei offenbar auch entsprechende Embleme wie das Hakenkreuz auftauchten.