 | yahoo: Der Hass aus dem Internet
Es gibt Tausende von Hass-Seiten im Internet. [...] Meist muss man nicht lange suchen, wie Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin sagt. [...] In Berlin war sie unter den Beobachtern, die mit Genugtuung sahen, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in ihrer "Berliner Erklärung" auch das Internet als Medium der Verbreitung antisemitischen Hasses beim Namen nennt. Die Erklärung fordert die Medien zur Selbstkontrolle auf und sagte dem Cyber-Hass mit seinen Folgen den Kampf an.
Die OSZE will sich Mitte Juni bei einer eigens dem Antisemitismus im Internet gewidmeten Konferenz in Paris mit dem Problem des braunen Datenmülls befassen. Der nimmt seit Jahren zu, wie die im Jahr 2002 gegründete Organisation International Network Against Cyber Hate (INACH) in einem am Rande der Berliner Konferenz veröffentlichten Bericht feststellte. Dem Netzwerk gehört das deutsche jugendschutz.net (www.jugendschutz.net) an, eine von den Ländern gemeinsam eingerichtete staatliche Stelle zur Überwachung des Jugendschutzes in den neuen Informations- und Kommunikationsdiensten. [...] Insbesondere in den Niederlanden verzeichnet INACH einen rasanten Zuwachs antisemitischer Hasspropaganda im Internet. "Antisemitismus wurde zur größten aller Online-Hass-Kategorien", heißt es in dem INACH-Bericht. zurück |  |  |  siehe dazu auch derStandard.at: Hass, Rassismus und Antisemitismus aus dem Internet |  |