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heise: Münchener Medientage diskutieren Konsequenzen der Digitalisierung

Die Digitalsierung und ihre Konsequenzen für den deutschen Medienmarkt stehen im Mittelpunkt der 18. Münchner Medientage. Aber, so fragte immerhin einer in der traditionellen "Elefantenrunde", Verleger Hubert Burda, "wer will mehr Fernsehen?". Burda verglich die Marktkapitalisierung der größten Sendergruppe RTL mit der von Unternehmen wie eBay, Amazon oder Google. Diese Unternehmen hätten in Deutschland 10.000 neue Jobs geschaffen, brächten völlig neue Kunden in den Markt und würden die Medienszene nachhaltig verändern. "Meine Kinder sehen vielleicht noch eine halbe oder dreiviertel Stunde fern und dann viel Google und eine Menge Blödsinn." Die Hauptantwort der Fernsehmacher lautet: mehr Spartenkanälen von Gusto bis Garden TV oder "interaktives Fernsehen" wie das von Christiane zu Salm, Vorstandsvorsitzende von Euvia Media, vorgeschlagene "Gedächtnis TV". Die Mehrheit wolle sich eher berieseln lassen, hieß es im offiziellen Spot der Medientage.


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