Presseportal: Erfahrungsaustausch zwischen Gremienvorsitzenden der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der Landesmedienanstalten zum Jugendmedienschutz

jugendschutz.net

Der Jugendmedienschutz war Thema eines Spitzengesprächs zwischen Vertretern der öffentlich-rechtlichen Sender (ARD und ZDF), der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Vertretern der Landesmedienanstalten am 09. Februar 2005 in Frankfurt am Main. Anlass für das Gespräch [...] waren die neuen Jugendschutzrichtlinien, die im Rahmen der für sie bestehenden Zuständigkeiten derzeit von den Landesmedienanstalten für private Rundfunkveranstalter und Anbieter von Telemedien erarbeitet werden.

Erörtert wurden Fragen der Trailer-Platzierung und die Bildberichterstattung über kriegerische Auseinandersetzungen und Katastrophen. Ebenfalls thematisiert wurde der Jugendschutz in Telemedien. Vor der Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche besonders häufig die Portale der Fernsehsender besuchen, wurden die Internetangebote einiger privater Sender kritisiert. Sie ermöglichten einen problemlosen Einstieg in Erotikangebote, die für Kinder nicht zugänglich sein sollten. Die Vertreter der Landesmedienanstalten berichteten, dass man entsprechende Gespräche mit den privaten Fernsehveranstaltern bereits führe.