standard.at: Mediale Gewalt führt zu kurzfristiger Aggression

jugendschutz.net

Kleine Kinder können Brutalität nicht einordnen - Familie und soziale Faktoren beeinflussen Reaktionen
Sehen kleine Kinder brutale Bilder in den Medien, können diese einen erheblichen Einfluss auf ihr kurzfristiges Verhalten haben. Gedanken und Emotionen werden von den Bildern gelenkt und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kinder aggressiv oder ängstlich verhalten, steigt[...]. Die Analyse hat ergeben, dass zwischen passivem Konsum (Fernsehen und Film) bzw. aktivem Konsum (Video- und Computerspiele) und dem aggressiven, kurzfristigen, Verhalten eines kleineren Kindes ein Zusammenhang besteht. Die Auswirkung ist klein, aber bedeutsam und bezieht sich vor allem auf Jungen. Bei älteren Kindern und Teenagern war keine Wirkung festzustellen.