telepolis: Suchmaschinen filtern jugendgefährdende Angebote

jugendschutz.net

Deutsche Suchmaschinenbetreiber geloben in einem Verhaltenskodex, rund 1000 vom Bund indizierte Websites in einem Akt der Selbstkontrolle nicht mehr anzuzeigen
Online-Suchdienste sind die wichtigsten Relaisstellen zum digitalen Informationsuniversum im Internet. Wer entscheidet, was in den Trefferlisten verzeichnet ist, hat eine große Machtposition. Die Anbieter selbst überlassen die Auswahl daher am liebsten rein der Technik, also den eingesetzten Suchalgorithmen. Doch die im Netz gefundenen Inhalte sind nicht nach jedermanns Geschmack, teils nicht für alle Augen bestimmt oder gar strafrechtlich in einzelnen Ländern relevant. Um einer staatlichen Regulierung zuvorzukommen, greifen große Anbieter hierzulande daher nun zur Selbstkontrolle anhand staatlicher Kriterien in punkto Jugendschutz.