kjm-online.de: KJM bewertet technische Jugendschutzvorkehrungen von Zigarettenherstellern im Internet positiv

jugendschutz.net

In ihrer Sitzung am 01.03.05 in Erfurt hat die KJM erstmals technische Jugendschutzvorkehrungen im Internet positiv bewertet, mit denen der Zugang von Kindern und Jugendlichen zu für sie problematischen Inhalten erschwert werden kann. Erhalten haben diese Bewertung die Konzepte der Zigarettenhersteller Phillip Morris GmbH und British American Tobacco Germany (BAT). Den beiden Unternehmen ist es ein Anliegen, ihre Internet-Angebote, die Werbe- und Marketinginhalte für Tabakprodukte enthalten, nur mit Zugangsbeschränkungen zu verbreiten.
?Die KJM begrüßt es ausdrücklich, wenn im Sinne des Jugendschutzes wirksame Maßnahmen ergriffen werden, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen?, so der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. ?Derartige technische Schutzmaßnahmen können Modellcharakter für andere Unternehmen aus der Genussmittelindustrie haben und sind ein geeigneter Schritt, um den Jugendschutz im Internet im Bereich der entwicklungsbeeinträchtigenden Angebote zu verbessern?, betont Ring.