rundschau-online.de: Propaganda auf dem Schulhof

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[...] Gerade Jugendlichen dient die Musik als Einstieg in die radikale Szene. Und die neuen Anhänger werden immer jünger. Einige Neonazi-Gruppen vertreiben sogar spezielle Lieder für sieben- oder achtjährige Kinder.
Dabei ist die Vorgehensweise erschreckend einfach. Schulhöfe dienen heute als Plattform für die Werbung neuer Anhänger. Potenzielle "Kameraden" bekommen eine kostenlose CD mit den Worten: "Das ist total angesagte Musik" in die Hand. "Die Gruppen sind zwar ein bisschen Banane, aber die Mucke ist geil", versucht Hans Joachim Stockschläger die Masche nachzuahmen. Meist liegt eine Handynummer oder Internetadresse bei, über die weitere Musik erhältlich ist.