heise: Noch keine deutsche Beteiligung beim EU-Austausch von Spam-Beschwerden

jugendschutz.net

14 Mitgliedsstaaten der EU haben das Verfahren zum Austausch von Beschwerden über Spam offiziell akzeptiert. In der vergangenen Woche trafen sich die zuständigen Behörden und Vertreter aus allen EU-Mitgliedsländer zum Erfahrungsaustausch in Brüssel. Das im Dezember im Rahmen der Arbeit des Contact Network of Spam Authorities (CNSA) verabschiedete Verfahren soll die grenzübergreifende Verfolgung von Spammern erleichtern. Es fordert die nationalen Behörden auf, Beschwerden wegen unerwünschter Werbe-Mail, die von den europäischen Kollegen an sie weitergereicht zu werden, entsprechend ihrem jeweiligen nationalen Recht zu verfolgen. Mit von der Partie sind Österreich, Belgien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Litauen, Malta, die Niederlande, Spanien und seit neuestem Großbritannien.