taz: Fußball für die Pimpfe

jugendschutz.net

Neonazis modernisieren ihre Nachwuchsarbeit und locken die Jugendlichen mit harmlosen Freizeitangeboten an [...] "Die Kameradschaft ist keine Strukturbedingung für die Jugendarbeit der Rechtsextremen", sagt Wolfram Hülsemann, Leiter des Mobilen Beratungsteams in Brandenburg. Die Rechtsextremisten setzten vielmehr auf andere Wege, um in unterschiedliche "Alltagskulturen" der Jugendlichen einzudringen. Seit geraumer Zeit beobachten Mitarbeiter des Mobilen Beratungsteams, dass Neonazis mit "niedrigschwelligen" Freizeitangeboten - Sport, Ausflüge, Lagerfeuerabende - gelangweilte Teenager ködern.
Ein Blick in einschlägige Internetforen lässt befürchten, dass solche Propagandarunden militanter Neonazis im Havelland bald wieder stattfinden dürften - ungeachtet des jüngsten Kameradschaftsverbots.