mt-online.de: Wie Suchmaschinen manipuliert werden

jugendschutz.net

Ein Kind, vielleicht 13 Jahre alt, sucht im Internet nach seinem Popidol, der US-Sängerin Britney Spears. Beim Eintippen des Namens im "Google"-Suchfeld passiert ein Tippfehler: "Brithney" statt Britney. Prompt landet das Kind nicht bei der Popkönigin, sondern auf harten Pornoseiten. Die Macher solcher Internetangebote kalkulieren sowohl Tippfehler als auch die Unerfahrenheit mancher Nutzer bewusst mit ein. Ihrer besonderen Verantwortung im Bereich des Jugendschutzes werden die Suchmaschinen (noch) nicht gerecht. Das kritisiert Dr. Marcel Machill, Professor für Journalistik mit dem Schwerpunkt Internationale Mediensysteme.