heise: Die meisten Nutzer halten das Internet für unsicher

jugendschutz.net

Die Mehrheit der Online-Nutzer in Deutschland hält das Internet wegen Computerviren, Würmern, unerwünschter Werbe-Mail (Spam) und anderen Gefahren für unsicher, unternimmt aber vergleichsweise wenig zum eigenen Schutz. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage für die Studie "Sicherheit im Netz".
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Nur wenig gefragt sind Programme zur Kindersicherung. Obwohl 88 Prozent der Befragten bekannt ist, dass im Netz jugendgefährdende Inhalte zu finden sind, setzen nur 29 Prozent einen Kinderschutz ein. 76 Prozent aller Eltern erklärten zwar, sie wüssten, was ihr Kind im Internet macht; immerhin 27 Prozent kennen aber die Lieblingsinternetseite ihres Kindes gar nicht.
"Wir wollen die Lücke zwischen persönlicher Wahrnehmung der Risiken und der konkreten Anwendung von Schutzmaßnahmen schließen", erklärte Stan Laurent, der Chef von AOL Deutschland. Neben der Weiterentwicklung der Schutzprogramme gehe es künftig vor allem darum, die Nutzer in die Lage zu versetzen, konkrete Schutzmöglichkeiten auch tatsächlich anzuwenden.