 | spiegel: Jugendkultur - The Kids Are Alright!
Ballerspiele, Gangster-Rap, Gewaltfilme: Die deutsche Jugend verroht, lamentieren Medienwächter und Politiker. Das Begleitbuch zur Karlsruher Ausstellung "Coolhunters" macht hingegen deutlich: Die Kids sind viel kreativer als ihr Ruf - und für tumbe Ideologien weniger anfällig als ihre Kritiker. [...] Und das gilt nicht nur für HipHop, sondern auch für Videospiele, das zweite Phantasma selbsternannter Jugendschützer. Überzeugend schildert etwa Sabine Himmelsbach in ihrem Aufsatz über "Kommunikationsstrategien im Cyberspace", wie falsch das Bild des sozial gestörten Ballerspiel-Abhängigen ist. Eine riesige Kultur hat sich rund um Spiele wie "Doom" oder "Quake" gebildet. Nicht nur, um sich bei großen Treffen dann in Teams gegenseitig umzulegen - die offenen Softwarekonstruktionen vieler Games laden längst dazu ein, die Spiele selbst weiter zu schreiben. zurück |  |  | 
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