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net-tribune.de: Vorerst nicht auf den Index - Verschnaufpause für US-Sex-Seiten

Die meisten Internet-Sexseiten müssen nicht sofort den neuen Jugendschutz-Regeln in den USA entsprechen. Dafür setzte sich die Free Speech Coalition, die Vertretung der US-amerikanischen Rotlich-Branche, in 11-stündigen Verhandlungen mit der US-Regierung erfolgreich ein.

Das US-Justizministerium sicherte in einer Vereinbarung zu, dass die US-Regierung bis zum 7. September die neuen Regeln, welche mit dem 23. Juni in Kraft getreten waren, gegenüber den Mitgliedern des Verbandes nicht durchsetzen werde. Mit der neuesten Gesetzesinitiative waren die US-amerikanischen Jugendschutz-Standards auf Online-Medien ausgedehnt worden.

Das Gesetzeswerk sieht vor, dass nun auch Internet-Seiten auf der US-weiten Liste für Erwachsenenunterhaltung erfasst werden müssen. Diese Liste war bereits mit den dem Jugendschutz dienenden Record-keeping-Gesetzen und dem Obscenity Enforcement von 1988 installiert worden. Bislang blieb das Internet von einer Indizierung jedoch verschont.


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