telepolis: Rap hart den Heil den Hitler-Hop

jugendschutz.net

In NRW wollen Neonazis unter dem Namen "N-Soundz" rappen

Aufgepasst, Hobby-Nationalisten der Rap-Szene, die ihr wie der Berliner "Fler" dichtet: "Schwarz, rot, gold, hart und stolz". Denn die Neonazi-Szene selbst entdeckt nun offenbar den HipHop und Rap. Unter dem Namen "N-Soundz" kündigen derzeit Rechtsextremisten aus Nordrhein-Westfalen an, Rap-Musik mit "nationalrevolutionären Klängen" zu produzieren. Anzunehmen ist - der Slogan lautet "Rap ist nicht schwarz!" -, dass es jetzt an das Reinrassige geht und dem schein-nationalistischen "Fler"-Flügel das Original folgt: Schwarz, weiß, rot, hart und stolz...
"N-Soundz" wollen "vorraussichtlich" noch diesen Monat einen "Demo-Sampler" gratis online veröffentlichen. Als Band sind sie bislang nur anonym und virtuell an die Öffentlichkeit getreten. So verkündeten sie im August 2005 auf ihrer Homepage: "Heil Euch! (...) Wir haben uns als Ziel gesetzt den Rap-Hörenden Anhängern unserer Bewegung, Musik zu bieten."