spiegel: Psychische Krisen - Erste Hilfe im Netz

jugendschutz.net

Stimmungstiefs kommen und gehen. Doch was, wenn sie bleiben? Dann liegt oftmals eine psychische Krise vor. Immer häufiger sind auch Jugendliche davon betroffen. Erste und gute Hilfe finden Betroffene im Internet. Aber auch hier gilt: Nicht alles ist Gold, was glänzt.
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Auch in einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft fällt es vielen jungen Menschen zunehmend schwer, mit Freunden oder Eltern über ihre persönlichen Probleme zu sprechen. Da kommt das Internet, mit dem die Jugendlichen wie selbstverständlich umgehen, gerade recht.
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Aber auch im Netz ist nicht alles Gold, was glänzt. Viele Infos sind falsch, nicht selten stehen, gut versteckt, kommerzielle Interessen im Vordergrund. Zudem bemängeln Kritiker, dass beim Internetchat der direkte zwischenmenschliche Kontakt zum Arzt fehlt, was ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Behandlung ist. Aber das Surfen im Netz soll den Arztbesuch schließlich nicht ersetzen, sondern - wenn nötig - dorthin führen.