telepolis: Lockmittel und Einstiegsdroge - Rechtsextreme Musik auf dem Vormarsch

jugendschutz.net

Rechtsextreme Gruppen setzen immer häufiger auf Musik, um Jugendliche für ihre Ideologie zu gewinnen. [...] Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben einige rechtsextreme Gruppen in den vergangenen Jahren eine Propaganda-Offensive gestartet. Sie versuchen, Jugendliche über Musik anzusprechen. Nachdem 2004 die Zahl der Skinhead-Konzerte laut Verfassungsschutzbericht auf 137 deutlich gestiegen war, hat sich dieser Trend in mehreren Bundesländern 2005 fortgesetzt.
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Immer häufiger befasst sich auch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in Bonn mit der rechtsextremen Musik. 101 rechtsextremistische Medien - der Großteil sind Tonträger - hat die BPjM 2005 auf den Index gesetzt. "Bis 2003 waren es durchschnittlich 20 bis 30 Objekte, jetzt sind es um die 100", sagt Leiterin Elke Monssen-Engberding.