taz.de: Ein Freizeitvergnügen für die Rechtsextremen

jugendschutz.net

Bei den beiden Prozessen in Potsdam traf sich das Who's who der rechten Szene auf den Zuschauerbänken. Selbst nach der Verkündung des Urteils schrecken sie nicht vor Rangeleien mit der Polizei vor dem Gerichtsgebäude zurück. [...] Die regelmäßige Anwesenheit sowohl hochrangiger Berliner als auch Brandenburger Neonazis belegt, wie eng inzwischen die Kontakte Potsdamer Neonazis zur Berliner Kameradschaftsszene sind. Galten sie lange Jahre als zerstritten, intensivierte sich der Kontakt vor allem seit dem Frühjahr 2005. Nachdem die Berliner Innenverwaltung die zwei aktivsten Kameradschaften Tor und die Berliner Alternative Süd-Ost (BASO) verboten hatte, verlagerten sie ihre Aktivitäten in die brandenburgische Landeshauptstadt. Auf Webseiten rief die rechte Szene den "Summer of hate" aus.