heise: US-Regierung sammelt Informationen für Child Online Protection Act

jugendschutz.net

Im juristischen Streit um den 1998 verabschiedeten, später aber vom U.S. Supreme Court wegen Verstößen gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten gekippten Child Online Protection Act (COPA) hat das US-Justizministerium offenbar deutlich mehr Informationsbedarf als bislang bekannt.
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Zu den Dutzenden Unternehmen, die mit Auskunftsbegehren des Ministeriums konfrontiert wurden, zählten neben den Suchmaschinenbetreibern Google, Yahoo, MSN und AOL deshalb auch Anbieter von Internet-Filtern wie Internet4Families, American Families Online, LookSmart (Net Nanny), SafeBrowse oder Security Software Systems. Von den Sicherheitsfirmen Symantec, McAffee und Secure Computing Corp. wollte man insbesondere wissen, ob - und wenn ja, wie leicht - sich Filtersysteme aushebeln lassen. Zudem wurden ISPs wie Verizon, AT&T, EarthLink, Comcast Cable und Cox Communications zum Einsatz von Filtertechniken befragt.