pressrelations.de: Jugendliche sind Zielgruppe rechtsextremer Propaganda

jugendschutz.net

'Die Verbreitungswege rechtsextremen Gedankenguts in den Medien sind vielfältig. Deshalb ist es enorm wichtig, dass der Staat ständig am Ball bleibt, um insbesondere Kinder und Jugendliche wirksam vor neuen Gefahren schützen zu können', sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Montag anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien am 3. und 4. April in Magdeburg. 'Ich freue mich sehr, dass dank des Jugendschutzgesetzes in den vergangenen Jahren wesentlich mehr gefährliche Publikationen durch die Bundesprüfstelle auf den Index gesetzt werden konnten. Bei diesem Erfolg dürfen wir es nicht belassen. Ich beobachte mit Sorge, dass rechtsextreme Gruppierungen gezielt junge Menschen in den Fokus genommen haben und diese über Musik und Internet ködern. Nur wenn die Experten im Medienschutz regelmäßig neue Erkenntnisse austauschen, haben wir gute Chancen, diesen bundesweit aktiven Verführern und ihren gefährlichen Botschaften Einhalt zu gebieten.'