telepolis.de: Die rechtsextreme Szene feiert den Tod von Paul Spiegel

jugendschutz.net

Schon im März hatten Neonazis ihren aggressiven Antisemitismus sarkastisch ausgelebt. In Internetforen schrieben sie hämische Kommentare darüber, dass der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, schwer erkrankt sei. Angemerkt wurde indes, Spiegel sei "austauschbar" und man müsse daher die ganze Macht des Judentums brechen. Seit Spiegels Tod am vergangenen Sonntag sprudeln Häme und Judenhass nun förmlich über. "Schurken leben auch nicht ewig", lästern zwei der wichtigsten Portale deutscher Neonazis, das Störtebeker-Netz und Altermedia gleichlautend. Und lenken nur scheinbar wieder ein: "Doch soll man uns nicht nachsagen, dass wir gegen die guten Sitten verstoßen, indem wir Toten nicht Gutes nachsagten - gut das er tot ist."