allgemeine-zeitung.de: Gewaltvideos aus Netz verschwunden

jugendschutz.net

Die Zentralstelle der Länder für Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, musste im vergangenen Jahr öfter gegen jugendgefährdende Internetangebote vorgehen als im Jahr 2004. Rund 2000 Mal (plus zwölf Prozent) griffen die Jugendschützer ein, weil sie im weltweiten Netz auf pornografische, rechtsextreme oder Gewalt verherrlichende Inhalte gestoßen waren.
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Zwei Drittel der Verstöße auf deutschen Internet-Plattformen wurden nach der Beanstandung schnell beseitigt, in den restlichen Fällen wurde die Kommission für Jugendmedienschutz eingeschaltet. Bei ausländischer Anbietern haben die Jugendschützer meist weniger Chancen, einzugreifen. Nur ein Drittel der Verstöße wurden schnell beseitigt. Angesichts dieser Zahlen wies Michael Ebling (SPD), Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Jugendministerium, darauf hin, dass die Förderung von Medienkompetenz ein wichtiges Anliegen der Landesregierung bleibe.