dnn-online.de: Hasslieder für den Nachwuchs

jugendschutz.net

Für aktive Gegner rechtsextremer Propaganda liest es sich beinahe wie eine viel zu einfache Gebrauchsanweisung: "Die Szene definiert sich nur über Musik, nicht über politische Inhalte oder eine gefestigte Ideologie. Nimm der Szene die Musik, und sie ist tot." Ein Zitat, das sich unlängst in einem rechtsextremistischen Internet-Forum fand und mehr über die Stoßrichtung von Neonazi-Strategen aussagt, als die Öffentlichkeit derzeit wahrhaben möchte. [...] Bei PC-Records ("political correctness nein danke") in Chemnitz sind in der neu eingerichteten Black-Metal-Ecke CD's zu finden, die mit Attributen wie "Mordsveröffentlichung" und "Bombensound" beworben werden. Auf der Seite der Leipziger Black-Metaller "Kankra" stellt sich ein gewisser "Aratron" als Bandmitglied am "Infernal Holocaust Bass" vor. Andere Renner im braunen Katalog sind T-Shirts - entschuldigung - T-Hemden mit einem Bild Ahmadinedschads und der Unterschrift "Zwei Völker - ein Feind": Antisemitismus in Reinform.