heise: Nachbesserungen beim Jugendmedienschutz für die mobile Welt geplant

jugendschutz.net

Nach Providern und Webanbietern will die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) nun auch die Mobilfunkbetreiber stärker in die Verantwortung nehmen, um die Verbreitung jugendschutzrelevanter Inhalte einzuschränken. Bei der traditionellen Jugendschutzdebatte bei den Münchner Medientagen riet der medienpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Hans Georg Stockinger, dazu, im Rahmen der anstehenden Evaluierung des Jugendmedienschutzvertrags die Regelungen auf die Weitergabe von Inhalten über das Mobiltelefon zu erweitern. Mit Blick auf den Tausch von Gewaltvideos auf Schulhöfen habe das Bayerische Justizministerium übrigens auch eine Initiative gestartet, nach der nicht nur die Verbreitung dieser Videos, sondern auch deren Besitz strafbar werden soll.