Medienhandbuch.de: Bayern startet Gesetzesinitiative gegen PC-Killerspiele

jugendschutz.net

Rund sieben Wochen nach dem Amoklauf von Emsdetten hat das bayerische Kabinett beschlossen, gegen sogenannte Killerspiele gesetzlich vorzugehen. Per Bundesratsinitiative soll der Gewaltdarstellungs-Paragraf 131 im Strafgesetzbuch so verändert werden, dass die Herstellung, Verbreitung sowie Nutzung derartiger Spiele mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden kann.
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Auch im Internet soll der Jugendschutz dem Entwurf zufolge verbessert werden. Medienminister Eberhard Sinner sagte, über das Internet bestünden Zugangsmöglichkeiten zu Spielen, die in Deutschland nicht zulässig oder für bestimmte Altersgruppen nicht freigegeben seien. Deshalb müsse durch technische Sperren eine verbindliche Altersprüfung sichergestellt werden.