heise: Filmindustrie fischt nach IP-Adressen

jugendschutz.net

Nach einer Meldung von Slashdot versucht der Verband der US-Filmindustrie (MPAA, Motion Picture Association of America) wieder einmal, an die Identität von Filesharern zu kommen, die urheberrechtlich geschützte Filme tauschen. Dazu stellt eine von der MPAA beauftragte Firma über einen BitTorrent-Tracker falsche Dateien mit wohlklingenden Namen bereit, die interessante Inhalte suggerieren und auf den ersten Blick nicht von anderen Torrents zu unterscheiden sind. Über den Tracker erhält die MPAA die IP-Adressen der auf dieses File zugreifenden Computer. So können die Inhaber der Internet-Anschlüsse relativ leicht identifiziert und abgemahnt werden.