welt.de: Wie Eltern ihre Kinder im Internet vor Pädophilen schützen können

jugendschutz.net

"Haste schon Titten?" oder "Schon mal Sex gehabt?" - Im Internet sind Kinder häufig Freiwild für Pädophile. Wie im Fall der 13-Jährigen, die von einem Unbekannten aufgefordert wurde, pornographische Fotos von sich zu machen. Doch was können Eltern und Kinder tun, um nicht in die Fänge von Pädophilen zu geraten?
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Jeder vierte junge Internetnutzer klickt sich mehrmals pro Woche in die virtuellen Quasselbuden, wie eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS) ergab. Die Hälfte der jungen Chatter gab an, beim Plaudern belästigt worden zu sein: Schon bei den 12- und 13-Jährigen hatte jeder Dritte laut der Untersuchung solche Erfahrungen gemacht. Bei einer Online-Umfrage berichteten sogar 160 von 200 Kindern von sexuellen Belästigungen, sagt die Medienpädagogin Ulrike Behrens. "Vor allem in dem Moment, wo man sich als Kind in den großen Chats zu erkennen gibt, wird man von Pädokriminellen angesprochen."