focus.de: Second Life - Gefängnis für virtuellen Sex

jugendschutz.net

Virtueller Sex in Internetwelten wie Second Life kann nach Aussage eines Rechtsexperten ernste strafrechtliche Folgen haben. "Die Darstellung sexueller Betätigung von menschenähnlichen Figuren in Second Life ist eindeutig Pornografie im Sinne des Paragrafen 184 im Strafgesetzbuch", sagte der Hamburger Jurist Stephan Mathé der "Netzeitung". Problematisch sei, dass auch Kinder und Jugendliche die virtuellen Welten besuchen.[...]
Virtueller Sex mit Avataren in Kindergestalt, wie er in Second Life vollzogen werde, könne mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden. Dies gelte selbst dann, wenn die Figuren von Erwachsenen gesteuert würden.