spiegel.de: Mobile Kontaktbörsen

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Wenn man das MySpace-Prinzip aufs Handy überträgt, vervielfachen sich die Möglichkeiten der sozialen Interaktion. Menschen in unmittelbarer Umgebung mit ähnlichen Interessen oder gemeinsamen Freunden werden auf dem Display angezeigt und können direkt angesprochen werden. [...] Genau dieses Szenario will jetzt das Berliner Start-up aka-aki wahr machen. Derzeit sucht das Unternehmen Beta-Tester. Im Sommer soll der Handy-Dienst der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Aka-aki scheint dabei auf eine Kombination aus Handy-Ortung über das Mobilfunknetz und Bluetooth zu setzen. Jedenfalls sollen die Profile der aka-aki-Nutzer, die sich in einem Umkreis von 20 Metern aufhalten, wechselseitig auf dem Display angezeigt werden.
Als Beispiel nennt aka-aki Situationen wie U-Bahn-Fahrten oder Kneipenbesuche, während derer man auf andere aka-aki-Nutzer in der Nähe aufmerksam gemacht wird. Gefällt einem das jeweilige Profil, oder hat man vielleicht sogar gemeinsame Bekannte, spricht man die entsprechende Person einfach an.