heise: IT-Branchenverband will mehr Selbstregulierung beim Jugendmedienschutz

jugendschutz.net

Der Bitkom fordert in einer Stellungnahme zur laufenden Evaluation der jüngsten Novelle der Jugendschutzgesetze insbesondere eine Neujustierung von Kompetenzen der involvierten Institutionen sowie weniger Hürden bei nutzerautonomen Filtern und Altersverifikationssystemen. Gleichzeitig setzt sich der Branchenverband erneut für eine "Versachlichung der derzeitigen Diskussion um mobile Inhalte auf Grundlage realer Risiken jenseits der Medienberichterstattung über Einzelfälle" und eine "gesetzliche Flankierung der Förderung von Medienkompetenz durch die Wirtschaft" ein.
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Die Kompetenzen der Mainzer Institution jugendschutz.net bedürften zudem einer Präzisierung. Zur Verunsicherung der betroffenen Unternehmen habe vor allem geführt, dass diese sich neben der Überprüfung von Telemedien-Inhalten vermehrt unter dem vage umrissenen Auftrag "Unterstützung der obersten Landesjugendbehörden und der KJM" zunehmend der "Politikberatung" verschreibe. Dabei sei die organisatorisch-rechtliche Grundlage nicht hinreichend bestimmt.