heise: Jugendschutzprogramm der EU kümmert sich um Web 2.0

jugendschutz.net

Das Jugendmedienschutzprogramm der EU Kommission, das "Safer Internet Plus Programme", sammelt seit dem gestrigen Donnerstag Vorschläge zum Umgang mit Risiken, denen Kindern und Jugendliche durch das Web 2.0 ausgesetzt sind. Stellungnahmen können bis zum 7. Juni abgegeben werden. Mit Blick auf online oder mobil übertragene Inhalte trennt das Konsultationspapier zwischen illegalen Inhalten, allen voran der Kinderpornographie, einerseits und den für Erwachsenen erlaubten, aber für Kinder und Jugendlichen möglicherweise schädlichen Inhalten. Für beide Kategorien fragt die Kommission nach geeigneten Maßnahmen und nach den staatlichen und privaten Akteuren, die für den Jugendschutz verantwortlich gemacht werden sollten. Dabei ist man sich inzwischen sehr bewusst, dass für beide Kategorien sehr unterschiedliche Maßstäbe in den Mitgliedsländern und über EU-Grenzen hinaus gelten. Einen ersten Schritt zur Lösung erhofft sich Brüssel zunächst bei illegalen Inhalten.