pr-inside.de: Second Life kein rechtsfreier Raum

jugendschutz.net

Das interaktive Onlinespiel Second Life bleibt auch im realen Leben nicht ohne Konsequenzen. "Das Internet ist im zivilrechtlichen
und öffentlich-rechtlichen Bereich kein rechtsfreier Raum", sagte der Mainzer Juraprofessor Udo Fink am Montagabend bei den 8. Mainzer
Mediengesprächen.
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Kinderpornographie in Second Life sei deshalb auch bislang rechtlich nicht als solche zu fassen. Allerdings könne hier das deutsche Jugendmedienschutz-Gesetz Anwendung finden. Fink forderte deshalb, das Internet künftig besser zu kontrollieren. Die Bonner Kommunikations-Professorin Caja Thimm sagte dagegen, aus psychologischer Sicht gebe es sehr wohl Verletzungen und Kränkungen in Second Life.