heise: jugendschutz.net veröffentlicht Jahresbericht

jugendschutz.net

2.625 Verstöße gegen die Jugendschutzgesetze im Internet listet jugendschutz.net in seinem heute veröffentlichten Jahresbericht für das Jahr 2006. Rund 1.400 davon kommen aus den USA, berichtet die von den Bundesländern gestützte private Organisation, die den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz verbessern soll. Geprüft hat man in Mainz insgesamt 5.427 Webseiten und sich neben den klassischen Jugendschutzthemen Pornographie, Rassismus und Gewalt vor allem um Suizidforen und die Glorifizierung von Magersucht, so genannten Pro-Ana-Seiten, beschäftigt.
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Mehr und mehr könne man sich nach den ersten Jahren, in denen man sich um absolut unzulässige Inhalte gekümmert hat, Problemen wie der Entwicklungsbeeinträchtigung zuwenden, meint man bei der Organisation. Ein Teil der Arbeit bei jugendschutz.net besteht auch in Empfehlungen für gute Angebote. Das vor Kurzem angekündigte Netz für Kinder sei besonders hervorzuheben, sagte Friedemann Schindler, Leiter von jugendschutz.net.