internet.com: Neofaschisten agitieren auf Web 2.0-Plattformen

jugendschutz.net

Im Oktober 2007 betrieben etwa 160 rechtsextreme Versandhändler ein Online-Angebot, mehr als 100 rechtsextreme Bands nutzten eine Website zu Merchandising-Zwecken. Die Szene ist vernetzt, rechtsextreme Inhalte sind nicht nur für Insider schnell auffindbar. Das erklärte Stefan Glaser vom jugendschutz.net, heute auf der BKA-Herbsttagung in Wiesbaden. Die Verbreitung rassistischer Hasstiraden und der Vertrieb neonazistischer Schriften, CDs und Devotionalien wurden durch das Internet revolutioniert: rechtsextremes Material, das früher nur mit Insider-Wissen und unter der Theke in einschlägigen Läden zu bekommen war, kann heute online bestellt oder aus dem Netz geladen werden.