sueddeutsche.de: Gewalt an Schulen - Immer jünger und brutaler

jugendschutz.net

In den Schulen nimmt die Zahl von Straftaten zwar insgesamt ab, dafür steigt die Gewaltbereitschaft an. Vor allem gefährliche Körperverletzungen, gewalttätige Filmaufnahmen und Drohungen gegen Lehrer und Schüler nehmen zu.
[...] Vor allem gefährliche Körperverletzungen, wie das so genannte "Stiefeln", bei dem eine Gruppe von Jugendlichen auf einen Einzelnen eintreten, pornographische und gewalttätige Filmaufnahmen oder Drohungen gegen Mitschüler und Lehrer, hätten zugenommen, sagt Gerhard Stern von der Einsatzabteilung Verbrechensbekämpfung im Münchner Polizeipräsidium.
[...] Heute sind bereits Zehn- bis Elfjährige in Gewaltdelikte verwickelt", sagt Schmalfuß. "Die Kinder werden über Handy und Internet mit Dingen konfrontiert, die sie zum Missbrauch verführen. So etwas wie Straftaten live filmen und ins Internet stellen, das sogenannte Happy Slapping, gab es vor zehn Jahren einfach nicht."