heise.de: In Großbritannien und den USA wird über Kinderporno-Sperren gestritten

jugendschutz.net

Während in Großbritannien über die Effizienz des ältesten Sperrsystems gegen Kinderpornographie gestritten wird, ist in den USA ein neuer Vorschlag aufgetaucht. Der "Internet Stopping Adults Facilitating the Exploitation of Today's Youth Act" ist als umfassendes System zur Vorratsdatenspeicherung angelegt, bei dem die Internet-Nutzungsdaten zwei Jahre lang gespeichert werden sollen.
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Nach einem Bericht der BBC arbeitet in Großbritannien das älteste System seiner Art mit unbefriedigenden Ergebnissen, weil es immer noch Internet-Provider gibt, die den freiwilligen Anschluss an das Sperrlisten-System der Internet Watch Foundation (IWF) ablehnen. Der Artikel zitiert Innenminister Alan Campbell mit der Aussage, dass derzeit 95 % aller breitbandigen Internet-Anschlüsse über eine Sperrliste geführt werden. Man suche nach Möglichkeiten, die restlichen 5 % zur Einführung dieser Technik zu bewegen.