derStandard.at: Cyber-Bullying - Anpöbeln ist in der digitalen Ära angekommen

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(...) Dabei sind seither Beschwerden über Cyber-Mobbing schon Alltag geworden. Betroffen sind nicht nur Schülerinnnen und Schüler, über die per Mail oder Postings auf sozialen Netzwerken gestänkert wird. Auch Frust über Lehrerinnen und Lehrer findet online derbe Entladung, "aber auch Fotos von Professorinnen, bei denen 'cool!' steht".

Vor allem die sich ausbreitenden sozialen Netzwerke wie MySpace, Facebook oder schuelerVZ scheinen sich für "Cyber-Bullying" (Cyber-Anpöbeln) besonders gut zu eignen, konstatierte eine Studie des Forschungsinstituts Pew/Internet. Ein Drittel der befragten Teenager gab an, schon einmal online belästigt worden zu sein. Die häufigste Form: Private E-Mails, Chatnachrichten oder Fotos weiterleiten (15 Prozent), gefolgt von online verbreiteten Gerüchten (13 Prozent). Mädchen gaben häufiger an als Burschen, belästigt worden zu sein, und in Netzwerken kommt Stänkern und Pöbeln häufiger vor als via Mail oder andere Webseiten. Dabei reicht die Definition von "Belästigung" von scherzhafter Schmähung bis zu ernsthaften Drohungen.