spiegel.de: Telekom verweigert Sperrung von Kinderporno-Seiten

jugendschutz.net

Die Bundesregierung will Internet-Provider dazu bewegen, Webseiten mit Kinderpornografie freiwillig zu blockieren. Doch ausgerechnet die Deutsche Telekom, die zu rund einem Drittel dem Bund gehört, sperrt sich gegen das Vorhaben. Die Telekom habe sich bisher "nicht dazu durchringen können, für den Fall, dass eine kinderpornografische Website angewählt wird, dem Nutzer (...) eine Stoppseite anzuzeigen", heißt es nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" in einem Vermerk des Bundesinnenministeriums. Lediglich Gespräche mit den Anbietern Vodafone und Kabel Deutschland seien positiv verlaufen. Die Telekom fordere zuerst die Zusage für eine Gesetzesinitiative, die den Firmen mehr Rechtssicherheit geben soll, berichtete die Zeitung.