heise: ITU empfiehlt zum Kinderschutz auch Netzsperren

jugendschutz.net

In einem Richtlinien-Entwurf spricht sich die International Telecommunication Union (ITU) dafür aus, im Sinne des Kinderschutzes auch auf die Sperrung "schädlicher" Inhalte zu setzen. Neben Empfehlungen zur besseren Aufklärung fordert die Fernmeldeunion die Service Provider (ISP) auf, den Zugang zu "illegalen Inhalten und Verhaltensweisen" so weit wie möglich zu verhindern und deren Verfügbarkeit einzuschränken. In Ländern, in denen kinderpornographisches Material illegal sei, seien Sperren auf Netzwerkebene angezeigt. Da es nicht überall ausreichend strenge Gesetze zum Schutz von Kindern im Netz gebe, sollten sich Provider im Zweifelsfall an internationalen Standards orientieren.