heise: Polizei in Österreich will "kommerzielle Strukturen" bei Kinderpornos zerstören

jugendschutz.net

Seit 2006 versucht die österreichische Polizei vergeblich, die Internet Service Provider (ISP) des Landes zur Sperre von Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt zu bewegen. [...] Gremel glaubt, dass das organisierte Verbrechen mit Kinderpornografie viel Geld verdient. Ziel der Kriminalpolizei sei das Zerstören kommerzieller Strukturen. Webfilter seien zwar kein Allheilmittel gegen Kinderpornos, aber "ein wirksames Mittel zur Erschwerung der kommerziellen Verbreitung." Dass die Sperren umgehbar seien, gestand auch Gremel ein. Aber die meisten Kinderpornografie-User wüssten nicht, wie sie dabei vorgehen sollten.