bildungsklick.de: Mehr als 3.000 Jugendschutzverstöße im Internet im Jahr 2008

jugendschutz.net

Videoplattformen und Soziale Netzwerke gehören für Kinder und Jugendliche inzwischen zu den meistgenutzten Internet-Angeboten. Sie sind von den neuen Möglichkeiten fasziniert, das Internet mit zu gestalten und Kontakte zu knüpfen. Häufig werden sie dort aber auch mit gefährdenden Inhalten konfrontiert, gemobbt oder sogar sexuell belästigt. jugendschutz.net, die in Mainz ansässige Zentralstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet, warnt jetzt vor wachsenden Risiken und fordert mehr Rücksicht auf die besonderen Schutzbedürfnisse von Heranwachsenden auch in den neuen Diensten.
"Es reicht nicht, dass Web 2.0-Betreiber nur gegen gemeldete Verstöße vorgehen! Sie müssen ihre Vorsorge verbessern, um Risiken für Kinder und Jugendliche zu reduzieren", forderte die Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Vera Reiß, anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2008 von jugendschutz.net.