digitalfernsehen.de: Medientage - KJM für mehr Jugendschutz im Netz

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Die Jugendschutz-Relevanz von pornografischen Inhalten ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Auch beim Panel der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) im Rahmen der Medientage München.
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Die Folgen der zunehmenden Verfügbarkeit von Pornografie thematisierte Verena Weigand, die Leiterin der KJM-Stabsstelle, in ihrem einleitenden Impulsreferat: "Zu analogen Zeiten war Pornografie nur unter dem Ladentisch oder über Videotheken erhältlich. Man musste also sein Interesse eindeutig artikulieren. In digitalen Zeiten dagegen pornografiert sich der Alltag mit einer ganz anderen Selbstverständlichkeit. Das hat aus Sicht der KJM eine äußerst fragwürdige Folge: Pornografie wird gesellschaftsfähig", so eine ihrer Thesen. Man müsse von der Annahme ausgehen, dass Pornokonsum - oder beispielsweise auch der Konsum von Porno-Rap - negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben könne: "Es besteht ein extrem hoher Handlungsbedarf - gerade in Bezug auf den Jugendschutz im Netz."