heise: Jugendschutz in vielen virtuellen Welten mangelhaft

jugendschutz.net

Virtuelle Welten böten zwar Möglichkeiten zu sozialen Kontakten, zum Lernen und kreativ sein, doch seien in den Portalen nicht jugendfreie Inhalte frei zugänglich, wobei Kinder und Jugendliche oft freien Zugang hätten. Dort, wo es eine Altersbeschränkung gebe, könnten Minderjährige diese leicht umgehen. Mit diesem Fazit veröffentlicht die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) die Ergebnisse ihrer über neun Monate gelaufenen Untersuchung "Virtuelle Welten und Kinder: Die Risiken".
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Die Tester fanden jedoch nicht nur in Portalen für Erwachsene bedenkliche Inhalte, sondern auch in eigens an Kinder und Jugendliche gerichteten Sites.
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Abschließend schreibt die FTC den Betreibern der virtuellen Welten ins Pflichtenheft, sie sollten bessere Altersverifikation und effizientere Filter einsetzen, um regelverletzende Beiträge aufspüren und löschen zu können, sie sollten konsequentere Regeln einführen und durchsetzen sowie Moderatoren einstellen, die das Geschehen besser beaufsichtigen können.