heise: Umfrage - Jugendliche geben leichtfertig Daten von sich preis

jugendschutz.net

Laut einer vom US-Marktforschungsunternehmen Harris Interactive im Auftrag von Antivirenhersteller McAfee durchgeführten Online-Umfrage unter 13- bis 17-jährigen US-Jugendlichen plauderten 68 Prozent beispielsweise in Chats ihren Wohnort aus.

Daneben gaben 28 Prozent an, auch mit mit völlig fremden Personen zu chatten und Name und E-Mail-Adresse weiterzugeben. Von den 28 Prozent gab wiederum fast jeder Fünfte an, Fotos an Fremde zu posten und 12 Prozent sendeten sogar ihre Mobilfunknummer.
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Insbesondere durch die zunehmende Verbreitung mobiler Internet-fähiger Endgeräte entziehen sich die Jugendlichen aber immer häufiger einer möglichen elterlichen Kontrolle. Da Kinder und Jugendliche die Tragweite ihres Handels oftmals nicht voraussehen können (oder wollen), hilft nur Aufklärung, etwa anhand von Fallbeispielen. Broschüren mit Tipps zum Umgang mit Internet-Community und anderen Diensten gibt es etwa auf jugendschutz.net, einer von den Jugendministern aller Bundesländer gegründeten Initiative.