n-tv.de: Gezielte Beeinflussung des Hirns - Drogen, die man hören kann

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Es gibt Musik, die wirkt wie LSD oder Kokain. Langfristiger Konsum kann durchaus zu Angstzuständen führen, doch ein Suchtpotenzial besteht offenbar nicht. Drogen lassen sich nicht nur schlucken, rauchen oder spritzen, sondern auch hören. Im Internet ist es nach Angaben der Pariser Neuropsychologin Brigitte Forgeot möglich, Musikdateien herunterladen, die auf den Zuhörer wie LSD oder Kokain wirken. Dabei werden in beide Ohren Tonpaare übertragen, die zwar ähnlich sind, deren Frequenz sich aber unterscheidet. [...]

Führend bei den Hör-Drogen ist die Website I-Doser.com. Dort stehen dem Nutzer fast 200 Hörproben zur Auswahl. Voraussetzung für die Wirksamkeit der Toncollagen ist ein Stereo-Kopfhörer, damit die Töne in beide Ohren dringen. [...]