spiegel.de: Apps machen Handys zu Spionagewanzen

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Je smarter Handys sind, umso mehr verraten sie über ihren Besitzer, oft ohne dass der davon etwas mitkriegt. So in etwa lassen sich zwei Studien interpretieren, für die untersucht wurde, wie viele beziehungsweise welche persönlichen Daten Android-Handys und iPhones an die Server von Software-Herstellern übermitteln. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind ernüchternd: Zwei Drittel der überprüften Apps senden bei jedem Aufruf Daten nach Hause.

[...] Der Schluss, den die Autoren beider Studien aus ihren Untersuchungsergebnissen ziehen, ist in beiden Fällen gleich: Anwender von iPhones und Android-Handys sind den Info-Interessen der App-Anbieter hilflos ausgeliefert. [...]

Wirklich gefährlich aber wird es erst, wenn diese Daten zu anderen Zwecken oder von anderen Institutionen verwendet werden.